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Ukraine RIDE 30.03.2018

Es ist ein regnerischer Morgen, passend zu unserem Abschied weint der Himmel. Ein paar Jugendliche sind trotz der frühen Uhrzeit und der teilweise langen Wege gekommen. Wir erhalten Geschenke - obwohl wir eigentlich geben wollen. Und das Gefühl, dass wir viel zu kurz hier waren, breitet sich wieder stärker aus.

Nicht lange nachdem wir aufgebrochen sind, ziehen Pferdekutschen an unseren Fenstern vorüber. Einzelne Häuser stehen am Wegesrand, ansonsten sehen wir eine karge Umgebung. Nur selten wird das - auch durch den Regen bedingte - trostlose Bild durch eine Kapelle oder andere religiöse Einrichtung unterbrochen. Es ist auffällig, dass die kirchlichen Bauten die schönsten des jeweiligen Ortes sind.

Woran man merkt, dass wir müde sind? Vielleicht daran, dass zeitweise 6 von 8 Leuten die Augen geschlossen haben. Nur Fahrer und Beifahrer können sich das nicht erlauben. Jazzmusik erklingt, als wir mit dem Kleinbus andere Autos überholen.

In Lviv teilen wir uns auf, erkunden kurz die Stadt, um uns zur Mittagszeit in einem Restaurant einzufinden. Hier gilt: Mit den Händen große Mengen Fleisch essen, dazu entsprechende Beilagen und das passende Ambiente. Es ist laut, hektisch und schmackhaft. Doch irgendwann müssen wir aufbrechen. Wir wollen noch etwas von Lviv sehen. Manche gehen auf den Markt, andere treffen sich mit einem einheimischen Tonkünstler. Um 15 Uhr heißt es Abfahrt am Busbahnhof - und damit endgültig Abschied nehmen von unseren ukrainischen Freunden.

17:00 Uhr Ortszeit, wir erreichen den Grenzpunkt Krakowiec. Nach knapp vier Stunden verlassen wir die Grenze und fahren nun durch Polen. Mit Wehmut im Herzen und den Fernseher mit sehr seltsamen russischen Serien vor Augen geht es gen Heimat.

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Geschrieben am 02 Apr 2018 von Administrator

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